Diäten
Man
unterscheidet Diäten allgemein zwischen „mäßig kalorienreduzierter
Ernährung“, „drastisch kalorienreduzierter Ernährung“ (VLCD
= very low calories diets) und Außenseiterdiäten. Zu den Außenseiterdiäten
zählen Crash-Diäten wie die Reisdiät oder Kartoffeldiät,
Atkins-Diät oder Weight Watchers Diät.
All
diese Arten von Diäten versprechen Erfolg im Kampf gegen die
Waage! Doch halten sie wirklich, was sie versprechen?
Da
teilen sich die Meinungen der Ärzte und Spezialisten.
Wer
sich schon ein bisschen durch diese Webseite gelesen hat, der weiß,
dass der Körper eine gewisse Energiezufuhr pro Tag in Form von
Kohlenhydrate benötigt. Nimmt der Körper mehr Energie auf, als er
verarbeiten kann, speichert er dieses in Form von Glykogen und später
in Form von Fett. Die logische Konsequenz davon: Gewichtszunahme.
So liegt der Gedanke nah, auf die Kohlenhydratezufuhr zu achten,
also auf die Kalorienzahl pro Tag, um für eine geringere, dennoch
ausreichende Versorgung des Körpers mit Kohlenhydrate zu sorgen.
Wie eine solche kalorienreduzierte Ernährung und Kost im
konkreten Fall aussehen kann, wird am besten mit einem Arzt
besprochen, da die Ernährung individuell auf den Körper
abgestimmt sein muss. Im Fall von kalorienrezudierter Ernährung mit wenig Kohlenhydraten spricht man von Low-Carb-Diäten, wozu weiterführende Informationen unter www.kohlenhydrate-diaet.de zu finden sind.
Diäten,
bei denen zum Beispiel nur Kohlehydrate zugeführt werden (wie bei
der Reis-Diät), sprechen für sich. Der Körper wird völlig
einseitig ernährt – es fehlt ihm an Fett und Eiweiß in hohem
Maße! Es kommt zur kurzzeitigen Gewichtsabnahme, und ehe man sich
versieht hat man die Pfunde wieder auf den Hüften!
Bei
Abnehmprogrammen wie Weight Watchers dürfen die Teilnehmer zwar
alles essen, dabei aber anhand einer Points-Tafel eine bestimmte
Points-Zahl pro Tag nicht überschreiten. Was man isst, bleibt
einem jeweils selber überlassen, Hauptsache ist nur, man übertrifft
die Points-Zahl (die abhängig von verschiedenen Faktoren wie Tätigkeit,
Alter, Geschlecht, usw. ist) nicht. Dabei ist wohl ein dauerhafter
Abnehmeffekt nicht selten, auch das Halten des Gewichts scheint zu
funktionieren. Doch kann man diese Art der Diät nicht als gesund
bezeichnen. Man lernt dabei nicht, seine Ernährung wirklich
umzustellen, denn theoretisch kann man jeden Tag Currywurst mit
Pommes essen, nur eben nicht viel. Fette können dem Stoffwechsel (Fettstoffwechsel) auf diese Art und weise nicht unbedingt weniger zu geführt werden. Auch beim Sport mit dem Laufband oder Crosstrainer ist die Ernährung sehr wichtig. Natürlich klingt es toll, auf
nichts verzichten zu müssen, und grundsätzlich sollte man das
auch nicht. Doch eine Einschränkung und Umstellung der Ernährung
sollte zum gesunden Abnehmen dazugehören. Auch wenn Obst und Gemüse
oft 0 Points haben, bedeutet das noch lange nicht, dass man auch
viel Obst und Gemüse isst!
Man
lernt dabei nur in einem gewissen Maße auf Ungesundes zu achten,
je nach dem wie die Pointszahl es zulässt. Sport wird nur geringfügig
als Points angerechnet und sollte eigentlich genauso zum Abnehmen
gehören, wie das Achten auf das, was man zu sich nimmt!
Man
bekommt erst dann ein Gefühl für seinen Körper, wenn man
grundlegend an seiner Ernährung arbeitet.
Wenn
man dann auch noch merkt, dass der eigene Körper mit einer
gesunden Ernährung viel vitaler und frischer ist (und dabei dann
auch noch die Pfunde purzeln!), ist dies die beste Motivation zum
Abnehmen!
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